Landsee-Lockenhaus-Runde mit Start in Karl

Ein ausgefülltes Tagesprogramm: Streifzug durch den Naturpark Landseer Berge, gefolgt von einer Kurzvisite in der Buckligen Welt. Der Kreis schließt sich über zwei Tal-Radwege..

Zwei annähernd zehn Kilometer lange Anstiege prägen den Charakter dieser Tour.
Vom Startpunkt bis nach Neudorf werden diverse lokale Radwege über das sanftwellige Terrain in Anspruch genommen. Anschließend geht es auf Forstwegen hinauf zum Pauliberg im Zentrum des Naturparks. Die Waldfahrt wartet zwar nicht mit technischen Tücken oder besonderen Steilstücken auf, doch sind Geduld und Ausdauer gefragt. Beim Pauliberg wird entlang einer Kuppe weiter in Richtung Süden gefahren, wo sich auch bald der Wald lichtet und der Blick hinein in die Bucklige Welt frei wird. Bald nach der Ortsduchfahrt in Landsee bietet sich Gelegenheit zu einer rasanten Abfahrt in die Senke von Blumau. Durch ein verlassen wirkendes schmales Tal wird entlang eines kleinen Bächleins langsam wieder Höhe gewonnen. Bis zur ersten nennenswerten Siedlung gestaltet sich der Anstieg gemächlich. Anschließend darf bis hinauf nach Aigen kräftig in die Pedale getreten werden. Die Belohnung folgt unmittelbar: befreites Dahinrollen in luftiger Höhe. Auch für Augenfutter ist gesorgt. Rundblicke über die charakteristischen Buckel, die der Region den Namen verleihen bieten sich zur Genüge. Wie zuvor endet auch dieser Höhenflug mit einer prickelnden Abfahrt, die kurz nach Stang durch den Wald hinunter nach Kirchschlag führt.
Von hier aus hätte die Möglichkeit bestanden, den Kreis über eine Landesstraße nach Karl zu schließen. Die Variante über Langeck und Lockenhaus verdoppelt zwar die Gesamtstrecke, doch bieten gut ausgeschilderte komfortable Radwege echten Fahrgenuss.
Entlang des Zöbernbachs nähert sich die Route im weiter werdenden Tal langsam dem Günser Bergland, das sich bei Langeck querstellt. Den Wendepunkt bildet das für seine mittelalterliche Burg bekannt Lockenhaus. Hier ist noch ein kurzer Anstieg nach Hochstraß zu bewältigen, bevor das Rabnitztal erreicht ist. Kurz nach Pirigsdorf sprudelt eine Heilquelle, bei der man sich seit Jahrzehnten mit frischem Wasser versorgen kann. Vorbei an ausgedehnten Wiesen, abgeernteten Äckern und Sonnenblumenfeldern steuert die Tour auf den Ausgangspunkt zu.

 

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On Tour: Straßen, Wege, Pfade...

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